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Änderungen von "Dokumentation/Außenstudio 1"

Unterschiede zwischen den Revisionen 13 und 14
Revision 13 vom 2013-12-04 18:28:07
Größe: 3986
Autor: schauher
Kommentar:
Revision 14 vom 2013-12-04 18:29:31
Größe: 3992
Autor: schauher
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ssh -p 9260 user@login.helsinki.at -L 1080:aussen1:80 {{{ssh -p 9260 user@login.helsinki.at -L 1080:aussen1:80}}}

Außenstudio 1

Das große Ausßenstudio besteht aus einem Joemeek Kompressor, einem Netzwerk Switch, einem Router und einem Barrix Instreamer 100, der die analoge Stereosumme, die ihm zugeführt wird, über das Netzwerk streamt. Das entsprechende Empfangsgerät, der Exstreamer, ist im Sendestudio verbaut.

Konfiguration wenn in das lokale Netzwerk gestreamt wird

Diese Beschreibung ist für den Fall gedacht, dass sich Instreamer und Exstreamer im selben lokalen Netzwerk befinden. Die Konfiguration vereinfacht sich dadurch, allerdings trifft diese Situation nur zu, wenn zum Beispiel vom Hof in das Studio gestreamt werden soll.

  • den Switch des Außenstudios mit einer der Netzwerkdosen, zum Beispiel in der Redaktion, verbinden.
  • Am Kompressor sollte eine maximale Ausgangsaussteuerung von 0dB gemessen werden. Das Ausgangssignal des Kompressors, welches dem Eingangssignal des
    • Instreamers entspricht, kann an der großen Klinkenbuchse an der Rackfront gehört werden.
  • Bei der Inbetriebnahme sollte darauf geachtet werden, zuerst den Router, und danach den Instreamer einzuschalten.

Zum Stream an sich bieten sich die beiden Möglichkeiten RTP oder Raw TCP. Der prinzipielle Unterschied der beiden Verfahren ist, dass Raw TCP Pakete überträgt und RTP nicht. Das bedeutet, mit RTP lassen sich niedrigere Latenzen realisieren. Wird ein Datensatz falsch empfangen, führt das zu Knacksen (= kurze Aussetzer). Anders bei Raw TCP: solange Pakete nachkommen, wird der Stream zwar mit Latenz, aber fehlerfrei wiedergegeben. Hier treten bei Fehlfunktion keine Knackser auf, sondern der Stream reißt komplett ab und setzt erst fort, wenn wieder genug Pakete da sind.

Konfiguration wenn über UMTS gestreamt wird

  • der UMTS-Stick, der dem Außenstudio beiliegt, muss in den USB Slot an der Rackfront gesteckt werden. Dieser Slot ist mit dem eingebauten Router verbunden.
  • Wird die IP-Adresse 192.168.42.1 in einen Browser eingetippt, gelangt man zum Webinterface des Routers, wo sich die UMTS Verbindung konfigurieren lässt. Im Normalfall ist bei eingestecktem Stick nichts zu tun.

generelle Konfiguration

  • Kurz nachdem der Instreamer eingeschaltet werden, kann an dessen kleiner Klinkenbuchse eine IP Adresse abgehört werden. Diese enspricht der IP Adresse,
    • die der Insteamer zugeteilt bekommen hat. Diese Adresse ruft, in einem Webbrowser eingetippt, das Webinterface zur Konfiguration des Instreamers auf
  • Die Option "use sonic IP" muss immer auf "yes" gesetzt sein, weil sie das Abhören der IP-Adresse per Kopfhörer ermöglicht

Empfang

Konnte die Verbindung hergestellt werden und sind die Einstellungen korrekt, wird das analog Audiosignal, das am Barrix Instreamer anliegt, direkt an das Sendestudio gestreamt, wo sich ein weiteres Barrix Gerät befindet, ein Exstreamer, welcher den Stream in ein analoges Signal rückwandelt. Dieses Signal kann am Mischpult über den Kanalzug "Aussenstudio1" entgegengenommen werden. Das Webinterface des Extreamers bietet die Möglichkeit, den empfangenen Stream zu überwachen. Hierzu einfach "aussen1" in einem Broweser Fenster eingeben.

Befindet man sich außerhalb des Radio Helsinki, muss man eine forwarding einrichten, um aussen 1 bzw aussen 2 zu überwachen. In Linux einfach ein Terminal öffenn und

ssh -p 9260 user@login.helsinki.at -L 1080:aussen1:80

eingeben (am sichersten kopieren und einfügen).

user ist durch euren usernamen und aussen 1 gegebenenfalls durch aussen 2 zu ersetzen.

Danch gibt man das Userpasswort ein.

Auf das Webinterface des Extreamers (!Emfangsgerät!) gibt man im Browser der Wahl ein

http://localhost:1080/

nun hat man das Webinterface und kann bei Audio level quasi peak: L:0 R:0 die Aussteuerung ablesen. Sie sollte jeweils für links und rechts nie über 16000 gehen, sonst droht clipping. Am besten bei 8000 bleiben!

So kann man überprüfen, ob etwas ankommt.